Wenn eine Rückkehr nicht möglich ist – Planerische Anpassungen an Katastrophen und Konflikte
Wie kann die Stadtplanung auf krisenbedingte erzwungene Migration reagieren? Die Frage stellt sich auch, da der Angriffskrieg gegen die Ukraine noch in vollem Gang ist und das Risiko großer Fluchtbewegungen nach wie vor besteht. Das zentrale planerische Leitbild lautet “Resilienz”. Der folgende Beitrag befasst sich mit dem Thema und erschien in Planerin 1 (2023) mit dem Schwerpunkt “Resilienz”. Mein Dank gilt Detlev Kurth als Herausgeber der Schwerpunktausgabe sowie Oksana Chabanyuk (Kharkiv National University und University of Michigan) für ihre Unterstützung. Städte und ihre Bewohner sind vielfältigen Risiken ausgesetzt, die tief mit dem natürlichen und politischen Kontext verflochten sind. Beispiele sind Krisen, die entweder durch Klimagefahren oder Kriege ausgelöst werden. Insbesondere in der Forschung zu Umweltkatastrophen werden die Unterschiede zwischen beiden Krisenformen hervorgehoben. Dies führt in der Literatur zu einer Trennung zwischen “Konsens-Krisen” und “Konflikt-Kri...