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Showing posts with the label Stadtökologie

Wenn eine Rückkehr nicht möglich ist – Planerische Anpassungen an Katastrophen und Konflikte

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Wie kann die Stadtplanung auf krisenbedingte erzwungene Migration reagieren? Die Frage stellt sich auch, da der Angriffskrieg gegen die Ukraine noch in vollem Gang ist und das Risiko großer Fluchtbewegungen nach wie vor besteht. Das zentrale planerische Leitbild lautet “Resilienz”. Der folgende Beitrag befasst sich mit dem Thema und erschien in Planerin 1 (2023) mit dem Schwerpunkt “Resilienz”. Mein Dank gilt Detlev Kurth als Herausgeber der Schwerpunktausgabe sowie Oksana Chabanyuk (Kharkiv National University und University of Michigan) für ihre Unterstützung. Städte und ihre Bewohner sind vielfältigen Risiken ausgesetzt, die tief mit dem natürlichen und politischen Kontext verflochten sind. Beispiele sind Krisen, die entweder durch Klimagefahren oder Kriege ausgelöst werden. Insbesondere in der Forschung zu Umweltkatastrophen werden die Unterschiede zwischen beiden Krisenformen hervorgehoben. Dies führt in der Literatur zu einer Trennung zwischen “Konsens-Krisen” und “Konflikt-Kri...

Klimahaine für Landshut – das komplette Konzeptpapier

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Klimahaine für Landshut – ein Konzeptpapier der Landshuter Bauminitiative: Angesichts der wiederkehrenden Debatten um den Klimaschutz und die Klimaanpassung im Herzen Landshuts möchte die Landshuter Bauminitiative (LBI) zu einer Versachlichung beitragen. Das Konzept der Klimahaine, das wir der Stadtverwaltung im Geist der Kooperation vorlegen konnten, zielt ausdrücklich auf die Versöhnung der wesentlichen Planungsziele – den sommerlichen Hitzeschutz und die gleichzeitige Durchführbarkeit bedeutender kultureller Veranstaltungen in der Altstadt. Gemeinsames Planen und Handeln ist der Schlüssel für ein gesundes, sicheres und erfolgreiches Stadtleben. Klimahaine für Landshut Landshut aufbäumen! Klimahaine für die „steinerne Stadt“ – Ein Vorschlag der LBI Konzeptpapier (ausführlich) Eine Frage wird uns oft gestellt: Warum einen Baum in der steinernen Stadt pflanzen, wenn es in den Hinterhöfen, Parks oder entlang der Isar genug Bäume gibt?  Die erste Antwort ist einfach: Wenn es in der s...

Arbeitersiedlungen – eine Antwort auf die Wohnungskrise?

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Über Arbeitersiedlungen als eine historische Antwort auf die Krise des Wohnens in Städten: Sie funktionieren wie Kleinstädte, sind aber letztlich konzipierte Räume: die Arbeitersiedlungen, in denen große Unternehmen lange ihre Arbeitenden unterbrachten. Interessant – aber auch ein Modell für die Zukunft?  Arbeitersiedlungen sind eine historische Antwort auf die Krise des Wohnens in Städten. Oder? Für sich genommen stellen sie kleine Städte dar. Sie dienen auch der Erprobung neuer Bautechnik, sozialer Angebote und pädagogischer Ansätze. Angefangen hat es mit der Fuggerei in Augsburg. Sie ist ein Beispiel für altruistisches Bauen, das ihren Bewohnern ein Leben in Würde bietet. Wie hat sich das Prinzip der Arbeitersiedlung bis heute gewandelt und welche Probleme löst sie? Sehen wir uns die Gründe für diese Form des Bauens, die architektonische Aufgabenstellung und ihre Ergebnisse im zeitlichen Verlauf an. Die Fuggerei Die Fuggerei wurde 1521 von ihrem Namensgeber Jakob Fugger gegründe...

Ein Vordach vor dem Höhleneingang

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Über die Beziehung zwischen Habitat und Architektur in der Science-Fiction: Habitate im All, insbesondere künstliche Lebenswelten in ausgehöhlten Asteroiden sind bekannte Schauplätze der Science-Fiction. Doch nicht nur. Die Wissenschaft befasst sich auch mit ihnen. So kommt ein aktueller Artikel zum Schluss, dass Asteroiden mit einem Umfang von wenigen hundert Metern unter Umständen zu Habitaten aus- bzw. umgebaut werden können. Dabei stellt sich die Frage, wie bei diesen Konstruktionen das Verhältnis von Umwelt zu Bauwerk beschaffen ist. Was sind sie eigentlich, und was bedeutet das für das Leben im Habitat? Ausgangspunkt ist ein architekturtheoretischer Blick auf das Thema, um anschließend ausgewählte Beispiele der Science-Fiction genauer unter die Lupe zu nehmen und entsprechend einzuordnen. Zu diesen Beispielen gehören der Mond Kaitains in Edmond Hamiltons Captain Future-Saga (»Im Zeitstrom verschollen«), der Geheimsatellit Troja aus der PERRY RHODAN-Serie, die »Rocks« bei Iain M...

Bessere Räume: Die Landschaft im Haus

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Der moderne Hortus Conclusus als resiliente Lebenswelt: Krisen verändern den Alltag erschreckend schnell und oft schneller, als man auf sie reagieren oder sie bewältigen kann. Nach einer Krise gilt es dann, nicht bloß zur Normalität zurückzukehren, wenn das überhaupt wünschenswert sein sollte. Nein, stattdessen gilt das Motto, den Status quo zu verbessern, getreu dem Motto “Build Back Better”. Die Absicht dahinter ist, Lebenswelten nachhaltiger, resilienter zu machen. Dies betrifft Arbeits- und Einkaufswelten insbesondere angesichts der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Innenstädte. Sich nach bereits vorher bestehenden Trends zu orientieren ist dabei zielführend – weil die Bewältigung der Krise kaum Zeit für aufwändige, neue Planungen lässt. Man möchte schnell wieder die Türen öffnen, die Kunden begrüßen, die Büroflächen belegen, den Alltag in diese Räume zurückholen. Eine solche bereits existierende Strategie, die seit Anbeginn der architektonischen Moderne Bestand hat,...