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Arbeitersiedlungen – eine Antwort auf die Wohnungskrise?

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Über Arbeitersiedlungen als eine historische Antwort auf die Krise des Wohnens in Städten: Sie funktionieren wie Kleinstädte, sind aber letztlich konzipierte Räume: die Arbeitersiedlungen, in denen große Unternehmen lange ihre Arbeitenden unterbrachten. Interessant – aber auch ein Modell für die Zukunft?  Arbeitersiedlungen sind eine historische Antwort auf die Krise des Wohnens in Städten. Oder? Für sich genommen stellen sie kleine Städte dar. Sie dienen auch der Erprobung neuer Bautechnik, sozialer Angebote und pädagogischer Ansätze. Angefangen hat es mit der Fuggerei in Augsburg. Sie ist ein Beispiel für altruistisches Bauen, das ihren Bewohnern ein Leben in Würde bietet. Wie hat sich das Prinzip der Arbeitersiedlung bis heute gewandelt und welche Probleme löst sie? Sehen wir uns die Gründe für diese Form des Bauens, die architektonische Aufgabenstellung und ihre Ergebnisse im zeitlichen Verlauf an. Die Fuggerei Die Fuggerei wurde 1521 von ihrem Namensgeber Jakob Fugger gegründe...

Einfach bauen – schwerer als gedacht!

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Über den Wandel der Einfachheit in der Theorie und Praxis des Planens und Bauens: Wer sich mit Architektur befasst, weiß, dass einfaches Bauen alles andere als leicht ist. Dabei besteht ein Spannungsfeld zwischen Simplizität und Komplexität. Es bezeichnet auch, was wir als “einfach” in der Architektur verstehen und wie sich die Bedeutung des Begriffs in der Theorie und Praxis des Planens und Bauens wandelt. “Schwer ist leicht was”, befand schon Karl Valentin, scharfzüngiger Beobachter der bayerischen Kultur und ihrer Eigentümlichkeiten. Das Gegenteil, “leicht ist schwer was”, besitzt ähnlich tautologischen Charakter. Demnach ist das Leichte gar nicht so leicht, das Einfache gar nicht so einfach. Im alltäglichen Gebrauch sind einfach und leicht synonym verwendbar. Scheint simpel? “Einfach” beschreibt Vorhaben, die leicht durchführbar sind, betrifft jedoch auch die Zahl verwendeter Elemente, während “leicht” nicht zuletzt auf das Gewicht besagter Elemente verweist. In beiden Fällen spiel...

New Publications on Participatory Housing Projects

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Here's a double German and English post on participatory housing projects and two publications I authored that recently came out. Zeitgenössischer und gemeinnütziger Wohnungsbau – partizipativ geplant, individuell angeeignet, architektonisch angemessen – verspricht mehr als nur Raum. Ihre prozesshafte Entstehung bietet Beständigkeit. In einer Welt, in der Anonymität und Wandel zum Risiko werden, können sich Bewohner auf diese Weise Orte aneignen, die als fester Bezugspunkt dienen – unverwechselbar, verlässlich, bezahlbar. Oft sind sie Zentren sozialen und nachbarschaftlichen Lebens. "Arbeitersiedlungen – eine Antwort auf die Wohnungskrise?" ist erschienen in urban.matters 05/2025, herausgegeben von Alexander Gutzmer für Ehret + Klein. Inhalt: Sie funktionieren wie Kleinstädte, sind aber letztlich künstlich konzipierte Räume: die Arbeitersiedlungen, in denen große Unternehmen lange ihre Arbeitenden unterbrachten. Interessant – aber auch ein Modell für die Zukunft? Arbeit...