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Showing posts with the label Partizipation

Klimahaine für Landshut – das komplette Konzeptpapier

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Klimahaine für Landshut – ein Konzeptpapier der Landshuter Bauminitiative: Angesichts der wiederkehrenden Debatten um den Klimaschutz und die Klimaanpassung im Herzen Landshuts möchte die Landshuter Bauminitiative (LBI) zu einer Versachlichung beitragen. Das Konzept der Klimahaine, das wir der Stadtverwaltung im Geist der Kooperation vorlegen konnten, zielt ausdrücklich auf die Versöhnung der wesentlichen Planungsziele – den sommerlichen Hitzeschutz und die gleichzeitige Durchführbarkeit bedeutender kultureller Veranstaltungen in der Altstadt. Gemeinsames Planen und Handeln ist der Schlüssel für ein gesundes, sicheres und erfolgreiches Stadtleben. Klimahaine für Landshut Landshut aufbäumen! Klimahaine für die „steinerne Stadt“ – Ein Vorschlag der LBI Konzeptpapier (ausführlich) Eine Frage wird uns oft gestellt: Warum einen Baum in der steinernen Stadt pflanzen, wenn es in den Hinterhöfen, Parks oder entlang der Isar genug Bäume gibt?  Die erste Antwort ist einfach: Wenn es in der s...

Arbeitersiedlungen – eine Antwort auf die Wohnungskrise?

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Über Arbeitersiedlungen als eine historische Antwort auf die Krise des Wohnens in Städten: Sie funktionieren wie Kleinstädte, sind aber letztlich konzipierte Räume: die Arbeitersiedlungen, in denen große Unternehmen lange ihre Arbeitenden unterbrachten. Interessant – aber auch ein Modell für die Zukunft?  Arbeitersiedlungen sind eine historische Antwort auf die Krise des Wohnens in Städten. Oder? Für sich genommen stellen sie kleine Städte dar. Sie dienen auch der Erprobung neuer Bautechnik, sozialer Angebote und pädagogischer Ansätze. Angefangen hat es mit der Fuggerei in Augsburg. Sie ist ein Beispiel für altruistisches Bauen, das ihren Bewohnern ein Leben in Würde bietet. Wie hat sich das Prinzip der Arbeitersiedlung bis heute gewandelt und welche Probleme löst sie? Sehen wir uns die Gründe für diese Form des Bauens, die architektonische Aufgabenstellung und ihre Ergebnisse im zeitlichen Verlauf an. Die Fuggerei Die Fuggerei wurde 1521 von ihrem Namensgeber Jakob Fugger gegründe...

Drei Vorschläge des Konzeptpapiers für Klimahaine

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Klimahaine für die "steinerne Stadt" beschreibt ein Konzept der Landshuter Bauminitiative.  Für die Umsetzung des Konzepts der Klimahaine in der Stadt Landshut schlagen wir vor: ein wissensbasiertes Ordnungsraster mit 100 m Achsmaß dient als planerische Orientierungshilfe für neue Klimahaine (Vorschlag 1); bestimmte Bestandsorte wie Krenkl, Dreifaltigkeitsplatz, Regierungsplatz, etc. werden als klimaberuhigte Ankerpunkte ausgebaut (Vorschlag 2); eine entsprechende Vernetzung bestehender und neuer klimaberuhigter Zonen im öffentlichen Stadtraum orientiert sich nach dem Ordnungsraster (Vorschlag 3). Begründung der Vorschläge des Konzeptpapiers: Wenn es in der steinernen Innenstadt keine Bäume gibt, wird es an sonnigen Tagen heiß, bleibt es heiß und wird es noch heißer. Begrünte Parks und Hinterhöfe bieten Linderung, doch halten sich Menschen nicht immer dort auf. Viel öfter bewegen sie sich im öffentlichen Platz- und Straßenraum. Das Konzept der Klimahaine dient dazu, in diesen...

Klimahaine für die "steinerne Stadt"

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Klimahaine für Landshut Ein Initiative der "Landshuter Bauminitiative" (LBI) Warum sollen Bäume auch im dicht bebauten, „steinernen“ Stadtraum gepflanzt werden? Erstens tragen sie dazu bei, die zunehmend heißen Städte zu kühlen. Durch den Klimawandel entstehen urbane Hitzeinseln, die besonders für Kinder, ältere Menschen sowie Kranke gefährlich sein können. Entsprechende Vorschläge gibt es bereits, die Stadtplanung muss sie nur anwenden. Versiegelte Räume können durch technische, grüne und wasserbezogene Lösungen gekühlt werden, um der Bevölkerung Schutz vor Hitze zu bieten. Zweitens befinden sich Parks und Hinterhöfe oft nicht dort, wo Menschen sich tatsächlich aufhalten. Die moderne Stadtplanung hat Funktionen wie Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Grün räumlich getrennt. Dieses Modell – etwa in der „autogerechten Stadt“ – wird heute zunehmend durch das Leitbild der resilienten und nachhaltigen Stadt ersetzt, die widerstandsfähiger gegenüber Krisen ist und soziale, ökologische s...

Klimahaine in der Landshuter Zeitung

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Vielen Dank an die Landshuter Zeitung für die Vorstellung des Konzepts der Klimahaine! Mit Willi Forster, Richard Kuther, Helmut Wartner Gruppenfoto: Harry Zdera

New Publications on Participatory Housing Projects

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Here's a double German and English post on participatory housing projects and two publications I authored that recently came out. Zeitgenössischer und gemeinnütziger Wohnungsbau – partizipativ geplant, individuell angeeignet, architektonisch angemessen – verspricht mehr als nur Raum. Ihre prozesshafte Entstehung bietet Beständigkeit. In einer Welt, in der Anonymität und Wandel zum Risiko werden, können sich Bewohner auf diese Weise Orte aneignen, die als fester Bezugspunkt dienen – unverwechselbar, verlässlich, bezahlbar. Oft sind sie Zentren sozialen und nachbarschaftlichen Lebens. "Arbeitersiedlungen – eine Antwort auf die Wohnungskrise?" ist erschienen in urban.matters 05/2025, herausgegeben von Alexander Gutzmer für Ehret + Klein. Inhalt: Sie funktionieren wie Kleinstädte, sind aber letztlich künstlich konzipierte Räume: die Arbeitersiedlungen, in denen große Unternehmen lange ihre Arbeitenden unterbrachten. Interessant – aber auch ein Modell für die Zukunft? Arbeit...

Rezensionen zu Bavarität 3/3

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Rezension zu Bavarität (Detlev Kurth, Raumforschung und Raumordnung 03/25) Das Buch „Bavarität“ von Mark Kammerbauer beschäftigt sich mit der vielschichtigen Baukultur in Bayern und wie sie auf multiple Krisen reagiert, historisch und in der Gegenwart. Der Autor verknüpft dafür Ansätze aus Architektur, Städtebau und Stadtplanung in einem sozioökonomischen und kulturellen Kontext. Besonders hervorgehoben wird dabei der partizipative Ansatz, aber auch die Frage, wie Baukultur im öffentlichen Raum gesehen und verstanden, aber auch imaginiert werden kann. Es handelt sich um eine Sammlung von teils sehr unterschiedlichen Aufsätzen, die der Autor zu Themen der Baukultur verfasst hat. Baukultur in Bayern steht in einem steten Spannungsfeld aus Urbanität und Ruralität, aus Bodenständigkeit und Internationalität. Im Kontext des ländlich-städtischen Kontinuums, in dem Tradition und Moderne interagieren, schlägt der Autor den Begriff „Bavarität“ für diese soziokulturelle Leistung vor. Sehr deutli...

Rezension zu Bavarität 2/3

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Mit bayerischer Baukultur aus der Krise? (Manuel Kögelmaier, DAB 07/24) Der gut 130 Seiten umfassende Band konstatiert zahlreiche, die Gegenwart prägende Krisen, auf die er Antworten aus Architektur und Baukultur innerhalb des Freistaats Bayern zu geben sucht. Dabei orientiert sich Kammerbauer an einem breiten, um soziale Fragen erweiterten Raumbegriff, der die Deutung der Krisen als räumliche Phänomene zulässt. Angelegt ist das Buch als aktualisierte und erweiterte Sammlung bereits veröffentlichter Texte. So entsteht ein Querschnitt durch das essayistische Schaffen des Autors in den letzten sechs Jahren. Daher finden sich darin hochaktuelle Themen wie jenes des Hochwasserschutzes, aber auch solche, denen man ihr Alter ein wenig anmerkt. Im Ergebnis gliedert sich die Neuzusammenstellung in Abschnitte zu „Raum als Text“, „Raum als Krise“, „Raum für Baukultur“, „Raum zum Wohnen“ und den abschließenden „Raum für Visionen“. Als übergreifender Leitgedanke fungiert der Begriff der „Bavarität...

Rezension zu Bavarität 1/3

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Empfehlungen (Meike Weber, meike-weber.de, 09/24) Das aktuelle Buch des Architekturforschers und Urbanisten Mark Kammerbauer, erschienen im Verlag Springer Spektrum, befasst sich mit der Architektur, dem Städtebau und der Stadtplanung im Freistaat Bayern aus interdisziplinärer, urbanistischer Sicht. Damit verbundene baukulturelle Partizipation kann zur Bewältigung von Krisen beitragen, wenn sowohl Akteure der Planung und Gestaltung als auch der Nutzung berücksichtigt werden. Ziel des Buches ist, den gebauten Raum Bayerns zu lesen und zu verstehen, ihn einer Kritik zu unterziehen, dabei die Erfolge nicht auszublenden, um Lösungen zu präsentieren und um schliesslich Raum für die Reflexion und das Imaginieren zu bauen. Wenn Menschen die gebaute Umwelt lesen und verstehen, dann informiert das auch ihr Handeln, insbesondere, wenn sie partizipativ an Planung und Gestaltungsprozessen für die Errichtung des gebauten Raums beteiligt sind. Um diese Phänomene ihrem Kontext entsprechend zu fassen ...

Von Hitzecheck bis Mühleninsel

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Die Landshuter Zeitung berichtete am Samstag, den 23.08. über den "Hitzecheck" und dessen Bedeutung für die Stadt. Auch die "Causa Mühleninsel" wurde im Interview erneut thematisiert. Beide Themen werfen wichtige planerische Fragen auf. Und sie betreffen die Stadtöffentlichkeit. In den beiden genannten Beiträgen wurde angesprochen, dass ein gemeinsames Gespräch von politisch und planerisch Verantwortlichen gewünscht wird. Das ist ein positives Signal. Es ist dabei erforderlich, sich zu überlegen, wie ein solches Gespräch gestaltet wird. Es empfiehlt sich ein öffentliches Format, das von einer unabhängigen Institution moderiert wird. Es haben sich nämlich Fälle der öffentlichen Kritik wiederholt, deren Ausgangspunkt strittige Planungen waren. Eine fachlich begründete und sachlich moderierte öffentliche Diskussion kann Konflikte mindern oder vermeiden. Dazu wäre es hilfreich, Pläne (Grundrisse, Schnitte, Ansichten) zu "sehen". Grün und insbesondere Stadtgrün...

Bavarität auf AEG – Bericht im DAB

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Im Deutschen Architektenblatt hat Manuel Köglmaier einen launigen Bericht meiner "Werkstatt-Lesung" – in den Räumen der Bayerische Architektenkammer Auf AEG in Nürnberg veröffentlicht. Der Bericht ist im Regionalteil in der Ausgabe 7-8-25 erschienen. Ich freue mich!

Recht auf die Stadt

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Da es immer wieder Diskussionen gibt um die Rolle des öffentlichen Raums der Stadt und darum, was passiert, wenn private Investoren diesen Raum besetzen und den Zugang einschränken, poste ich hier einen Auszug aus "Bavarität". Konkret geht es um den Abschnitt "Recht auf Partizipation" aus dem Kapitel "Raum zum Wohnen", in dem es auch um das Recht auf die Stadt geht.  Aktueller Stein des Anstoßes ist der geplante Neubau einer Seniorenresidenz an der Stelle eines Biergartens und Gasthauses auf der Mühleninsel in Landshut. Das Projekt wirft ganz bestimmte Fragen der nachhaltigen Stadtplanung auf, die der folgende Auszug diskursiv verorten soll – ganz abgesehen von dem Umstand, dass Abriss selten die planerisch-gestalterisch ideale und bestenfalls die billigste Lösung darstellt. Bildquelle: M. Kammerbauer; Landshuter Zeitung / Alex Schmid   (...) Es ist nun einmal so, dass sich Themen der nachhaltigen Stadtplanung, der Klimaanpassung und der Minderung von Umwe...

Rebuild By Design Munich – Zehn Jahre später

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Am 10.07.2015 fand die Abschlussveranstaltung von REBUILD BY DESIGN MUNICH statt – Nicola Borgmann und ich hatten zusammen in einem unschlagbaren Team an der TUM und der Architekturgalerie München e.V. ein Seminar, eine Ausstellung und ein Symposium mit internationalen Gästen dem Fachpublikum präsentiert. Worum ging es? Seit dem Tsunami im Indischen Ozean und dem Hurrikan Katrina in New Orleans ist Resilienz in Architektur, Städtebau und Stadtplanung ein wichtiges Querschnittthema. Die Initiative “Rebuild by Design” versuchte in den USA, Resilienz in der klimaadaptiven Planung stärker zu integrieren. Als fachliche Reaktion fand 2015 das Event REBUILD BY DESIGN MUNICH statt, um das Thema der Fachöffentlichkeit und Studierenden der Technischen Universität München zu vermitteln. Das Event umfasste ein Seminar und ein Symposium an der TUM und eine Ausstellung in der Architekturgalerie München. Die Seminarergebnisse führten zur Gestaltung der Exponate der Ausstellung. Im Symposium beleuchte...