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Showing posts with the label Landschaftsarchitektur

Klimahaine für Landshut – das komplette Konzeptpapier

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Klimahaine für Landshut – ein Konzeptpapier der Landshuter Bauminitiative: Angesichts der wiederkehrenden Debatten um den Klimaschutz und die Klimaanpassung im Herzen Landshuts möchte die Landshuter Bauminitiative (LBI) zu einer Versachlichung beitragen. Das Konzept der Klimahaine, das wir der Stadtverwaltung im Geist der Kooperation vorlegen konnten, zielt ausdrücklich auf die Versöhnung der wesentlichen Planungsziele – den sommerlichen Hitzeschutz und die gleichzeitige Durchführbarkeit bedeutender kultureller Veranstaltungen in der Altstadt. Gemeinsames Planen und Handeln ist der Schlüssel für ein gesundes, sicheres und erfolgreiches Stadtleben. Klimahaine für Landshut Landshut aufbäumen! Klimahaine für die „steinerne Stadt“ – Ein Vorschlag der LBI Konzeptpapier (ausführlich) Eine Frage wird uns oft gestellt: Warum einen Baum in der steinernen Stadt pflanzen, wenn es in den Hinterhöfen, Parks oder entlang der Isar genug Bäume gibt?  Die erste Antwort ist einfach: Wenn es in der s...

Ein Vordach vor dem Höhleneingang

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Über die Beziehung zwischen Habitat und Architektur in der Science-Fiction: Habitate im All, insbesondere künstliche Lebenswelten in ausgehöhlten Asteroiden sind bekannte Schauplätze der Science-Fiction. Doch nicht nur. Die Wissenschaft befasst sich auch mit ihnen. So kommt ein aktueller Artikel zum Schluss, dass Asteroiden mit einem Umfang von wenigen hundert Metern unter Umständen zu Habitaten aus- bzw. umgebaut werden können. Dabei stellt sich die Frage, wie bei diesen Konstruktionen das Verhältnis von Umwelt zu Bauwerk beschaffen ist. Was sind sie eigentlich, und was bedeutet das für das Leben im Habitat? Ausgangspunkt ist ein architekturtheoretischer Blick auf das Thema, um anschließend ausgewählte Beispiele der Science-Fiction genauer unter die Lupe zu nehmen und entsprechend einzuordnen. Zu diesen Beispielen gehören der Mond Kaitains in Edmond Hamiltons Captain Future-Saga (»Im Zeitstrom verschollen«), der Geheimsatellit Troja aus der PERRY RHODAN-Serie, die »Rocks« bei Iain M...

Bessere Räume: Die Landschaft im Haus

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Der moderne Hortus Conclusus als resiliente Lebenswelt: Krisen verändern den Alltag erschreckend schnell und oft schneller, als man auf sie reagieren oder sie bewältigen kann. Nach einer Krise gilt es dann, nicht bloß zur Normalität zurückzukehren, wenn das überhaupt wünschenswert sein sollte. Nein, stattdessen gilt das Motto, den Status quo zu verbessern, getreu dem Motto “Build Back Better”. Die Absicht dahinter ist, Lebenswelten nachhaltiger, resilienter zu machen. Dies betrifft Arbeits- und Einkaufswelten insbesondere angesichts der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Innenstädte. Sich nach bereits vorher bestehenden Trends zu orientieren ist dabei zielführend – weil die Bewältigung der Krise kaum Zeit für aufwändige, neue Planungen lässt. Man möchte schnell wieder die Türen öffnen, die Kunden begrüßen, die Büroflächen belegen, den Alltag in diese Räume zurückholen. Eine solche bereits existierende Strategie, die seit Anbeginn der architektonischen Moderne Bestand hat,...

Drei Vorschläge des Konzeptpapiers für Klimahaine

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Klimahaine für die "steinerne Stadt" beschreibt ein Konzept der Landshuter Bauminitiative.  Für die Umsetzung des Konzepts der Klimahaine in der Stadt Landshut schlagen wir vor: ein wissensbasiertes Ordnungsraster mit 100 m Achsmaß dient als planerische Orientierungshilfe für neue Klimahaine (Vorschlag 1); bestimmte Bestandsorte wie Krenkl, Dreifaltigkeitsplatz, Regierungsplatz, etc. werden als klimaberuhigte Ankerpunkte ausgebaut (Vorschlag 2); eine entsprechende Vernetzung bestehender und neuer klimaberuhigter Zonen im öffentlichen Stadtraum orientiert sich nach dem Ordnungsraster (Vorschlag 3). Begründung der Vorschläge des Konzeptpapiers: Wenn es in der steinernen Innenstadt keine Bäume gibt, wird es an sonnigen Tagen heiß, bleibt es heiß und wird es noch heißer. Begrünte Parks und Hinterhöfe bieten Linderung, doch halten sich Menschen nicht immer dort auf. Viel öfter bewegen sie sich im öffentlichen Platz- und Straßenraum. Das Konzept der Klimahaine dient dazu, in diesen...

Klimahaine für die "steinerne Stadt"

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Klimahaine für Landshut Ein Initiative der "Landshuter Bauminitiative" (LBI) Warum sollen Bäume auch im dicht bebauten, „steinernen“ Stadtraum gepflanzt werden? Erstens tragen sie dazu bei, die zunehmend heißen Städte zu kühlen. Durch den Klimawandel entstehen urbane Hitzeinseln, die besonders für Kinder, ältere Menschen sowie Kranke gefährlich sein können. Entsprechende Vorschläge gibt es bereits, die Stadtplanung muss sie nur anwenden. Versiegelte Räume können durch technische, grüne und wasserbezogene Lösungen gekühlt werden, um der Bevölkerung Schutz vor Hitze zu bieten. Zweitens befinden sich Parks und Hinterhöfe oft nicht dort, wo Menschen sich tatsächlich aufhalten. Die moderne Stadtplanung hat Funktionen wie Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Grün räumlich getrennt. Dieses Modell – etwa in der „autogerechten Stadt“ – wird heute zunehmend durch das Leitbild der resilienten und nachhaltigen Stadt ersetzt, die widerstandsfähiger gegenüber Krisen ist und soziale, ökologische s...

Klimahaine in der Landshuter Zeitung

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Vielen Dank an die Landshuter Zeitung für die Vorstellung des Konzepts der Klimahaine! Mit Willi Forster, Richard Kuther, Helmut Wartner Gruppenfoto: Harry Zdera

Rezensionen zu Bavarität 3/3

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Rezension zu Bavarität (Detlev Kurth, Raumforschung und Raumordnung 03/25) Das Buch „Bavarität“ von Mark Kammerbauer beschäftigt sich mit der vielschichtigen Baukultur in Bayern und wie sie auf multiple Krisen reagiert, historisch und in der Gegenwart. Der Autor verknüpft dafür Ansätze aus Architektur, Städtebau und Stadtplanung in einem sozioökonomischen und kulturellen Kontext. Besonders hervorgehoben wird dabei der partizipative Ansatz, aber auch die Frage, wie Baukultur im öffentlichen Raum gesehen und verstanden, aber auch imaginiert werden kann. Es handelt sich um eine Sammlung von teils sehr unterschiedlichen Aufsätzen, die der Autor zu Themen der Baukultur verfasst hat. Baukultur in Bayern steht in einem steten Spannungsfeld aus Urbanität und Ruralität, aus Bodenständigkeit und Internationalität. Im Kontext des ländlich-städtischen Kontinuums, in dem Tradition und Moderne interagieren, schlägt der Autor den Begriff „Bavarität“ für diese soziokulturelle Leistung vor. Sehr deutli...

Rezension zu Bavarität 2/3

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Mit bayerischer Baukultur aus der Krise? (Manuel Kögelmaier, DAB 07/24) Der gut 130 Seiten umfassende Band konstatiert zahlreiche, die Gegenwart prägende Krisen, auf die er Antworten aus Architektur und Baukultur innerhalb des Freistaats Bayern zu geben sucht. Dabei orientiert sich Kammerbauer an einem breiten, um soziale Fragen erweiterten Raumbegriff, der die Deutung der Krisen als räumliche Phänomene zulässt. Angelegt ist das Buch als aktualisierte und erweiterte Sammlung bereits veröffentlichter Texte. So entsteht ein Querschnitt durch das essayistische Schaffen des Autors in den letzten sechs Jahren. Daher finden sich darin hochaktuelle Themen wie jenes des Hochwasserschutzes, aber auch solche, denen man ihr Alter ein wenig anmerkt. Im Ergebnis gliedert sich die Neuzusammenstellung in Abschnitte zu „Raum als Text“, „Raum als Krise“, „Raum für Baukultur“, „Raum zum Wohnen“ und den abschließenden „Raum für Visionen“. Als übergreifender Leitgedanke fungiert der Begriff der „Bavarität...

Rezension zu Bavarität 1/3

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Empfehlungen (Meike Weber, meike-weber.de, 09/24) Das aktuelle Buch des Architekturforschers und Urbanisten Mark Kammerbauer, erschienen im Verlag Springer Spektrum, befasst sich mit der Architektur, dem Städtebau und der Stadtplanung im Freistaat Bayern aus interdisziplinärer, urbanistischer Sicht. Damit verbundene baukulturelle Partizipation kann zur Bewältigung von Krisen beitragen, wenn sowohl Akteure der Planung und Gestaltung als auch der Nutzung berücksichtigt werden. Ziel des Buches ist, den gebauten Raum Bayerns zu lesen und zu verstehen, ihn einer Kritik zu unterziehen, dabei die Erfolge nicht auszublenden, um Lösungen zu präsentieren und um schliesslich Raum für die Reflexion und das Imaginieren zu bauen. Wenn Menschen die gebaute Umwelt lesen und verstehen, dann informiert das auch ihr Handeln, insbesondere, wenn sie partizipativ an Planung und Gestaltungsprozessen für die Errichtung des gebauten Raums beteiligt sind. Um diese Phänomene ihrem Kontext entsprechend zu fassen ...

Von Hitzecheck bis Mühleninsel

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Die Landshuter Zeitung berichtete am Samstag, den 23.08. über den "Hitzecheck" und dessen Bedeutung für die Stadt. Auch die "Causa Mühleninsel" wurde im Interview erneut thematisiert. Beide Themen werfen wichtige planerische Fragen auf. Und sie betreffen die Stadtöffentlichkeit. In den beiden genannten Beiträgen wurde angesprochen, dass ein gemeinsames Gespräch von politisch und planerisch Verantwortlichen gewünscht wird. Das ist ein positives Signal. Es ist dabei erforderlich, sich zu überlegen, wie ein solches Gespräch gestaltet wird. Es empfiehlt sich ein öffentliches Format, das von einer unabhängigen Institution moderiert wird. Es haben sich nämlich Fälle der öffentlichen Kritik wiederholt, deren Ausgangspunkt strittige Planungen waren. Eine fachlich begründete und sachlich moderierte öffentliche Diskussion kann Konflikte mindern oder vermeiden. Dazu wäre es hilfreich, Pläne (Grundrisse, Schnitte, Ansichten) zu "sehen". Grün und insbesondere Stadtgrün...