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Klimahaine für Landshut – das komplette Konzeptpapier

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Klimahaine für Landshut – ein Konzeptpapier der Landshuter Bauminitiative: Angesichts der wiederkehrenden Debatten um den Klimaschutz und die Klimaanpassung im Herzen Landshuts möchte die Landshuter Bauminitiative (LBI) zu einer Versachlichung beitragen. Das Konzept der Klimahaine, das wir der Stadtverwaltung im Geist der Kooperation vorlegen konnten, zielt ausdrücklich auf die Versöhnung der wesentlichen Planungsziele – den sommerlichen Hitzeschutz und die gleichzeitige Durchführbarkeit bedeutender kultureller Veranstaltungen in der Altstadt. Gemeinsames Planen und Handeln ist der Schlüssel für ein gesundes, sicheres und erfolgreiches Stadtleben. Klimahaine für Landshut Landshut aufbäumen! Klimahaine für die „steinerne Stadt“ – Ein Vorschlag der LBI Konzeptpapier (ausführlich) Eine Frage wird uns oft gestellt: Warum einen Baum in der steinernen Stadt pflanzen, wenn es in den Hinterhöfen, Parks oder entlang der Isar genug Bäume gibt?  Die erste Antwort ist einfach: Wenn es in der s...

Drei Vorschläge des Konzeptpapiers für Klimahaine

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Klimahaine für die "steinerne Stadt" beschreibt ein Konzept der Landshuter Bauminitiative.  Für die Umsetzung des Konzepts der Klimahaine in der Stadt Landshut schlagen wir vor: ein wissensbasiertes Ordnungsraster mit 100 m Achsmaß dient als planerische Orientierungshilfe für neue Klimahaine (Vorschlag 1); bestimmte Bestandsorte wie Krenkl, Dreifaltigkeitsplatz, Regierungsplatz, etc. werden als klimaberuhigte Ankerpunkte ausgebaut (Vorschlag 2); eine entsprechende Vernetzung bestehender und neuer klimaberuhigter Zonen im öffentlichen Stadtraum orientiert sich nach dem Ordnungsraster (Vorschlag 3). Begründung der Vorschläge des Konzeptpapiers: Wenn es in der steinernen Innenstadt keine Bäume gibt, wird es an sonnigen Tagen heiß, bleibt es heiß und wird es noch heißer. Begrünte Parks und Hinterhöfe bieten Linderung, doch halten sich Menschen nicht immer dort auf. Viel öfter bewegen sie sich im öffentlichen Platz- und Straßenraum. Das Konzept der Klimahaine dient dazu, in diesen...

Klimahaine für die "steinerne Stadt"

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Klimahaine für Landshut Ein Initiative der "Landshuter Bauminitiative" (LBI) Warum sollen Bäume auch im dicht bebauten, „steinernen“ Stadtraum gepflanzt werden? Erstens tragen sie dazu bei, die zunehmend heißen Städte zu kühlen. Durch den Klimawandel entstehen urbane Hitzeinseln, die besonders für Kinder, ältere Menschen sowie Kranke gefährlich sein können. Entsprechende Vorschläge gibt es bereits, die Stadtplanung muss sie nur anwenden. Versiegelte Räume können durch technische, grüne und wasserbezogene Lösungen gekühlt werden, um der Bevölkerung Schutz vor Hitze zu bieten. Zweitens befinden sich Parks und Hinterhöfe oft nicht dort, wo Menschen sich tatsächlich aufhalten. Die moderne Stadtplanung hat Funktionen wie Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Grün räumlich getrennt. Dieses Modell – etwa in der „autogerechten Stadt“ – wird heute zunehmend durch das Leitbild der resilienten und nachhaltigen Stadt ersetzt, die widerstandsfähiger gegenüber Krisen ist und soziale, ökologische s...

Klimahaine in der Landshuter Zeitung

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Vielen Dank an die Landshuter Zeitung für die Vorstellung des Konzepts der Klimahaine! Mit Willi Forster, Richard Kuther, Helmut Wartner Gruppenfoto: Harry Zdera

Bavarität – Outtakes part 5

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Das Thema der Erinnerungskultur in der gebauten Umwelt nimmt in "Bavarität" eine wichtige Rolle ein. Dasselbe gilt für Texte, die ich während der Pandemie geschrieben habe. Sie befassen sich nicht nur mit der Lage in Bayern, sondern auch in den USA. Hier fand ich insbesondere den Kontrast zwischen den Zielen verschiedener Protestbewegungen bemerkenswert, der kaum unterschiedlicher sein könnte. Meine These dazu besteht darin, dass insbesondere der Querdenker-Protest in Deutschland durch den Mangel eines korrespondierenden räumlichen Milieus in der bürgerlichen Stadt in seiner Wirkung eingeschränkt blieb und auf bestehende Räume auch nicht einwirken konnte. Dem gegenüber stehen die Bürgerrechtsproteste insbesondere in den USA, die sich spürbar und kreativ auf den Charakter des öffentlichen Raums auswirkten. Die einen konnten ihre Botschaft nicht baulich-räumlich verstärken, die anderen schon. Hier also ein unveröffentlichter Text zu dieser These, überarbeitet und ergänzt:  In d...

Bavarität – Outtakes part 2

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Als es um die Zusammenstellung der Texte für "Bavarität" ging, fand nicht alles Platz im Buch. Das hat thematische Gründe, denn eine ganze Sammlung von Texten befasste sich mit der Coronapandemie und wie wir in der gebauten Umwelt damit umgehen – oder vielmehr umgegangen sind. Dazu habe ich im zweiten Kapitel mit dem Schwerpunkt "Raum als Krise" gesagt, was gesagt werden musste. Manche meiner veröffentlichten oder nicht veröffentlichten Artikel zu diesem Aspekt bayerischer Baukultur sind demnach nicht im Buch enthalten. Um sie zu präsentieren, bietet dieser Blog einen geeigneten Platz: Kleine Nachbarschaftsanpassungen Wenn es um urbane Krisen geht, werden gerne, oft und zurecht grosse Stadtplanungs- und Städtebaukonzepte und -Strategien entwickelt und vorgeschlagen. Nachhaltigkeit, Resilienz und Smart Cities sind nur ein paar dieser Konzepte. Die damit verbundenen Strategien sollen Risiken mindern, ganz vermeiden oder dazu beitragen, dass man sich an sie anpasst. Wi...

Alle Jahre wieder: Gedanken zu Hochwasserkatastrophen und was danach kommt

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Alle Jahre wieder, so könnte man sagen: Hochwassergefahren nehmen zu, Hochwasserrisiken steigen. In Bavarität geht es ebenfalls um dieses Thema und insbesondere, wie wir mit entsprechenden Katastrophen umgehen. "Wir" bezeichnet dabei den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit den Folgen einer Hochwasserkatastrophe. Im Buch diskutiere ich, wie mit den Folgen des desaströsen Hochwassers in Deggendorf umgegangen wurde. Die Nachsorge wird dabei zur Grundlage für die Nachsorge. Alleine schon aus diesem Grund wird man schnell verstehen, dass ein Wiederaufbau – denn genau darum geht es – nach dem Status quo in keinster Weise dazu beiträgt, nach dem nächsten Hochwasser ein anderes Ergebnis zu erzielen. Mittlerweile kennt jeder das Sprichwort, " immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten, ist ein Zeichen von ..." nun, sagen wir mal, mangelnder Weitsicht. Besser wiederaufbauen kann Folgerisiken wie bei wiederkehrenden Hochwassern mindern. Besser ...