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Showing posts with the label Veröffentlichung

Das Jahr 2025 im Rückspiegel der Nexialist Agency

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2025 im Rückspiegel der Nexialist Agency for Research and Communication 2025 war ein Jahr voller Überraschungen und mit überraschend vielen Aufträgen – in allen Bereichen, in denen ich "kreativ aktiv" bin oder publizistische Dienstleistungen anbiete. Architektur, Städtebau, Stadtplanung, Umwelt: Mein Kollege Ifte Ahmed von der University of Newcastle lud mich ein, das Kapitel "Infrastructure Recovery" für die Encyclopedia of Disaster Risk Reduction (Springer Nature) zu schreiben. Für den Katalog der Ausstellung "Democratic Design" im Architekturforum Aedes in Berlin verfasste ich im Auftrag der Architekten von Hirner & Riehl den Beitrag über Bellevue di Monaco unter dem Titel "Democratic Design – The Bellevue Code". Und mein Kollege Alexander Gutzmer lud mich erneut ein, bei urban.matters mitzuwirken, dem Magazin für Stadtideen von Ehret+Klein. Das Essay "Arbeitersiedlungen: Eine Antwort auf die Wohnungskrise?" erschien in Ausgabe 5...

New Publications on Participatory Housing Projects

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Here's a double German and English post on participatory housing projects and two publications I authored that recently came out. Zeitgenössischer und gemeinnütziger Wohnungsbau – partizipativ geplant, individuell angeeignet, architektonisch angemessen – verspricht mehr als nur Raum. Ihre prozesshafte Entstehung bietet Beständigkeit. In einer Welt, in der Anonymität und Wandel zum Risiko werden, können sich Bewohner auf diese Weise Orte aneignen, die als fester Bezugspunkt dienen – unverwechselbar, verlässlich, bezahlbar. Oft sind sie Zentren sozialen und nachbarschaftlichen Lebens. "Arbeitersiedlungen – eine Antwort auf die Wohnungskrise?" ist erschienen in urban.matters 05/2025, herausgegeben von Alexander Gutzmer für Ehret + Klein. Inhalt: Sie funktionieren wie Kleinstädte, sind aber letztlich künstlich konzipierte Räume: die Arbeitersiedlungen, in denen große Unternehmen lange ihre Arbeitenden unterbrachten. Interessant – aber auch ein Modell für die Zukunft? Arbeit...

Habitatarchitektur (Achtung, Science Fiction!)

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Aus aktuellem Anlass – nämlich der Veröffentlichung meiner Risszeichnung des NEXUS in Perry Rhodan-Band 3351 – und meiner damit verbundenen Ernennung zum "Habitatarchitekten" durch die Redaktion enthält dieser Post meinen Artikel über Habitatarchitekturen in der Science Fiction. Erschienen ist "Ein Vordach vor dem Höhleneingang. Über die Beziehung zwischen Habitat und Architektur in der Science-Fiction" in den Andromeda Nachrichten mit der Nummer 281, herausgegeben vom Science Fiction Club Deutschland. Der Artikel beginnt so:  "Habitate im All, insbesondere künstliche Lebenswelten in ausgehöhlten Asteroiden sind bekannte Schauplätze der Science-Fiction. Doch nicht nur. Die Wissenschaft befasst sich auch mit ihnen. So kommt ein aktueller Artikel zum Schluss, dass Asteroiden mit einem Umfang von wenigen hundert Metern unter Umständen zu Habitaten aus- bzw. umgebaut werden können. Dabei stellt sich die Frage, wie bei diesen Konstruktionen das Verhältnis von Umwelt...

Gratulation! Tanja Kinkel und das Bergson Kunstkraftwerk gewinnen den Bayerischen Kulturpreis 2025

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Den Bayerischen Kulturpreis 2025 gewannen gleich zwei Kulturschaffende, mit denen ich bereits zusammenarbeiten durfte. Im Bereich Literatur ist es die Schriftstellerin Tanja Kinkel, im Bereich Innovation ist es das Bergson Kunstkraftwerk, bzw. dessen Architekt. Im Podiumsgespräch "Wie politisch ist die Phantastik"? durfte ich Tanja Kinkel und ihre Schriftstellerkollegin Uschi Zietsch moderieren, Anlass war der GarchingCon 2025. Ihr Meinungsbeitrag "15. November um 11:50, nach der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl" durfte ich im von mir redaktionell betreuten "ConBuch" aufnehmen. Das Bergson Kulturkraftwerk wurde architektonisch von Stenger2 verantwortet. Über Markus Stengers Arbeiten habe ich bei mehreren Gelegenheiten geschrieben, etwa in der Bauwelt über das Bergson Kunstkraftwerk oder in meinem Buch "Bavarität" über sein Haus in der Pfettrachgasse in Landshut. Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger!   Das Conbuch: erhältlich hier Bavar...

Veröffentlichung: Arbeiter­sied­lungen – eine Ant­wort auf die Wohn­ungs­krise?

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Soeben erschienen, zunächst online und bald als Printausgabe, enthält das Magazin urban.matters Artikel als Ideengeber für die Planung und den Bau lebenswerter Städte. Kuratiert von Ehret+Klein, wird das Magazin von Alexander Gutzmer verantwortet. Ausgabe 5 enthält meinen Beitrag "Arbeiter­sied­lungen – eine Ant­wort auf die Wohn­ungs­krise?" In der Rubrik "Soziales" wird der Beitrag wie folgt angekündigt: "Sie funktionieren wie Kleinstädte, sind aber letztlich künstlich konzipierte Räume: die Arbeitersiedlungen, in denen große Unternehmen lange ihre Arbeitenden unterbrachten. Interessant – aber auch ein Modell für die Zukunft?" Ich betrachte Beispiele wie die Fuggerei in Augsburg und die Interpretation ihres "Codes" in Gestalt des NEXT500-Pavillons von MVRDV, Saltaire nahe dem englischen Bradford, Onkel Toms Hütte und die Hufeisensiedlung in Berlin, den Karl-Marx-Hof in Wien, die Levittowns in den USA, sowie wagnisWEST in München-Freiham. Link: ...

Das ConBuch ist da!

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Heute beginnt der Garching-Con, und die Besucher können sich auf das ConBuch freuen: Auf fast 200 Seiten enthält es Science Fiction Storys und Beiträge rund um die Perry Rhodan-Serie. Ich durfte das ConBuch redaktionell begleiten und habe dafür auch ein Thema konzipiert – phantastisches und perryversales Bayern! Viele Beiträge nehmen dieses Konzept auf und es gibt sogar Beiträge mit bayerischem Dialekt. Oder Mundart, wie es im Süden auch genannt wird. Gekrönt wird der Band durch das bildschöne Cover von Mathias Rolfs, der auch viele Innenillustrationen beigesteuert hat. Das Cover stellt niemand anderen als Gucky, Retter des Universums, Multimutant und Ilt dar. Conbesucher erhalten mit dem ConBuch auch ein zweiseitiges Miniposter mit Illustrationen von Gregor Sedlag und Jürgen Rudig.  In meinem Vorwort zum ConBuch beschreibe ich den Bezug zum Freistaat genauer:   "Das ConBuch enthält, wie erwartet, eine Mischung aus Storys, Artikeln, Illustrationen und mehr. Sie dr...

Ein überraschender Auftrag

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Wenn man einen Arbeitsraum teilt, gibt es immer wieder positive Überraschungen. Man kommt miteinander ins Gespräch. Ein Gespräch kann Ideen hervorbringen. Eine Idee kann zu einem Angebot führen und schließlich zu einem Auftrag. So war es auch, als Martina Dambacher von PURE Immo mir im Dudlhofer Coworking Space von einem neuen, interessanten Projekt erzählte, das sie betreut. Wir besichtigten das Bauwerk und ich verfasste einen Text dazu, der Teil des Portfolios von "Panorama" geworden ist, einem Gebäude mit Mischnutzung in unmittelbarer Nähe der Stadt Landshut. So kam es also zu einem überraschenden Auftrag, über den ich sehr glücklich bin. Meiner Klientin wünsche ich mit "Panorama" viel Erfolg! Website von Martina Dambacher, PURE Immo

Bavarität – Year One

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Der Verlag erinnerte mich gerade daran, dass "Bavarität – Krisenbewältigung im baukulturellen Raum" in der digitalen Fassung vor einem Jahr erschienen ist. Mensch, ist in der Zwischenzeit viel passiert! Etwa einen Monat später erschien die gedruckte Fassung des Buchs bei Springer Spektrum. Zwei besonders schöne Rezensionen erschienen. Ein erstes Event in Landshut ("Gespräche zur bayerischen Baukultur") stellte das Buch der Öffentlichkeit vor. In einer Blogserie erklärte ich meine Intention hinter dem Buch, wie es aufgebaut ist und wie der Begriff der "Bavarität" hergeleitet wurde. Stellte ausgewählte Bilder vor, verwies auf Lieblingsfußnoten. Ein weiteres Event fand in München statt, in Studio von Schnitzer& sowie der Begleitung von Nicola Borgmann und Mathieu Wellner. Die Sep Ruf Gesellschaft informierte über das Buch und insbesondere das Kapitel über den Tucherpark. In Landshut folgte ein Vortrag zum Thema Erinnerungskultur in der Architektur (in der...

Die Risszeichnung als utopische Praxis

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In PERRY RHODAN-Band 3319 "Rettet NATHAN!" des Chefautors der Serie, Ben Calvin Hary, wird auch eine lange Tradition dieser Science Fiction-Serie fortgesetzt – die Präsentation einer Risszeichnung. In dem genannten Heft stammt die fiktiv-technische Darstellung der Figur Aurelia Bina von mir. Sie ist eine semitronische Entität, ein künstliches Wesen, das sich als Frau versteht, Gefühle simulieren kann und eine biologische Hülle besitzt. Dadurch ähnelt sie einem Menschen so sehr, dass es schwer fällt, einen Unterschied zwischen künstlichem und natürlichem Wesen festzumachen. Mich fasziniert diese Figur und ich durfte eine Zeichnung von ihr für die Serie erstellen. Die Elemente sind freihand gezeichnet und im Rechner montiert. Wie üblich, befindet sich die Risszeichnung in der Heftmitte. Die Risszeichnungen als kulturelle Praxis habe ich u.a. in meinem Beitrag für Ästhetik & Kommunikation diskutiert, aus dem ich hier zitiere: "Die Praxis, Risszeichnungen von Raumschiffe...

Die neue phantastisch! ist da

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Man kann schon von einer Verkettung unheimlichster Zufälle sprechen. Als Teenager habe ich gezeichnet und geschrieben, zumeist phantastische Dinge, aber die Zeichnungen waren besser. Nachdem "Zeichnen" sich in "CAD" verwandelte – was an sich OK ist – kehrte ich zum Schreiben zurück. Und seitdem schreibe ich nicht nur über Science Fiction als hochinteressantes architektonisches Thema, sondern auch phantastische Geschichten. In der aktuellen Ausgabe des von Klaus Bollhöfener herausgegebenen Magazins phantastisch! ist meine Story "Zot, der Weltraumdetektiv" erschienen. Meinen tierischen Protagonisten lasse ich darin durch ein kosmisches Habitat streichen. Doch lest gerne selbst! In dem Heft enthalten sind auch eine Kurzgeschichte von Lucy Guth und ein Interview mit Uschi Zietsch, die ich Euch ebenfalls gerne ans Herz legen möchte. Und wer es unbedingt wissen möchte, einer meiner Eintrittspunkte in das Kurzgeschichtenuniversum war der Besuch eines Schreibsemin...