Posts

Bavarität: Role Call!

Image
Das 3. Kapitel von „Bavarität“ umfasst Texte, die in ihrer ursprünglichen Form Teil der Sonderpublikation der Bayerischen Architektenkammer zum 25. Jubiläum der „Architektouren“ waren. Zu diesem Zweck galt es, 40 (!) Projekte auszusuchen, die in der Veranstaltungsreihe der allgemeinen Öffentlichkeit vorgestellt worden waren. In der Sonderpublikation wurden sie in einen Text eingebettet, dem das Motiv des Spiegels zugrunde lag. Der entsprechende Abschnitt trägt den Titel „Kultur des Bauens und der Nachhaltigkeit“. Wer ist alles dabei? Welche Projekte sind aufgeführt? Es ist also an der Zeit für einen „Roll Call“! Im Buch erscheinen sie nacheinander wie folgt: Berschneider + Berschneider GmbH Architekten + Innenarchitekten: Schutzhütte auf einem Golfplatz, Lauterhofen hausfreunde: mobiles Scheunenhäuschen HYT, Bernried KÜHNLEIN: Holzblockbau und Stampflehmhäuschen, Seubersdorf Lechner . Lechner Architekten: Hackschnitzelheizkraftwerk, Traunstein Regina Schineis: Einstiegsbauwerk, Gleich...

"Gespräche zur bayerischen Baukultur" – Bericht in der Landshuter Zeitung

Image
Danke an die Landshuter Zeitung für die schöne Berichterstattung in der heutigen Ausgabe über unsere Veranstaltung "Landshut ist schön. Warum ist das so? Gespräche zur bayerischen Baukultur" im Salzstadel am vergangenen Freitag!  

Übersetzungen + Translations – Manual of Multi-Storey Timber Construction, Edition DETAIL

Image
Ein Fachbuch vom Deutschen ins Englische zu übersetzen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Der Text soll informativ sein und dabei fließen. Für einen Übersetzer ist es sicher hilfreich, wenn man die "Sprache der Architektur" kennt. Da ich am Anfang meiner Berufstätigkeit in der Praxis in deutsch- wie auch englischsprachigen Ländern tätig war, kenne ich die meisten Dinge, die in so einem Fachbuch "verbaut" werden. Doch der Anspruch an die Übersetzung ist größer: Verstehen Leser in allen Ländern, auf allen Kontinenten tatsächlich, worum es geht? Können sie für ihre eigene Praxis Erkenntnisse gewinnen, die auf eigene Projekte übertragbar sind? Und macht es ihnen Spaß, das Buch zu lesen? Aber – lest selbst! Translating a professional publication from German to English comes with great responsibility. The text is supposed to inform readers, the text is supposed to flow. For a translator, it is certainly helpful to know the architectural "lingo". At the beginn...

Was bringt das Damals fürs Heute? – Veranstaltungshinweis der Landshuter Zeitung

Image
Danke an die Landshuter Zeitung für den schönen Hinweis in der heutigen Ausgabe auf unsere Veranstaltung "Landshut ist schön. Gespräche zur bayerischen Baukultur" mit Rita Neumaier, Tom Rogler, yours truly sowie Barbara Schelle, Barbara Anetsberger und EUCH! Am 23.08. um 19:00 im Salzstadel geht es los. Link: https://landshut.de/veranstaltungen/landshut-ist-schoen-warum-ist-das-so Das Buch „Bavarität – Krisenbewältigung im baukulturellen Raum“ ist erhältlich auf der Website des Verlags sowie im Buchhandel. 

Rethinking Resilience – Security and Critical Infrastructure as Planning Tasks

Image
Time flies when you're having an insightful and fun discussion with colleagues on issues you care about. This was the case at the 8th University Day for National Urban Development Policy on „Shaping the Future in Uncertain Times - Paving the Way for a New Planning Culture“, 2nd and 3rd June 2023. Hosted by János Brenner, Detlef Kurth and Silke Weidner, Bohdan Cherkes, Stefan Greiving and I had the opportunity to propose a number of talking points for discussion with the audience, under the watchful eye of the witty Julian Wékel. Our forum topic was "Rethinking Resilience – Security and Critical Infrastructure as Planning Tasks." A key takeaway was that it is entirely justified to talk about destruction to cultural landscapes and cities due to either war, environmental disaster, or both in a joint manner – since the impact of each of them has become ubiquitous due to rapid changes to political and natural contexts. Posting the four related pages from the pdf documentation ...

Bavarität – wie geht das?

Image
Der Buchtitel "Bavarität" kam mit dem Fazit. Wie sich schnell herausstellte, erregt der Begriff Aufmerksamkeit. Als Wissenschaftler kann ich lediglich annehmen, dass es eine irgendwie geartete Bavarität gibt – einen kulturell spezifischen Mix aus Urbanität und Ruralität, womit das Stadt- und Landleben Bayerns gemeint ist. Wie sehr sich der Freistaat von anderen Bundesländern oder Nachbarnationen unterscheidet, bietet Raum für interessante Diskussionen. Ebenso, wie beispielhaft bestimmte Lokalitäten für die gesamte Region sind. In diesem Post möchte ich beschreiben, wie ich mich der "Bavarität" angenähert habe. Im ersten Kapitel, "Raum als Text", untersuche ich das dramatische Werk des Theaterautors Franz Xaver Kroetz. Er beschreibt das Stadt- und Landleben und wie seine Charaktere diese unterschiedlichen Welten erleben. Die Krisen und Konflikte, die Dreh- und Angelpunkt der Kroetzschen Theaterstücke sind, finden im Spannungsfeld zwischen dem modernen und d...

Favorite footnotes – part 5

Image
In "Bavarity", one footnote deals with phenomena that are evoked in the context of architecture and urban planning time and again. These phenomena are of central importance to chapter five and the "Space for Visionary Things" it focuses on. Aura and atmosphere – both are ephemeral, even elusive. We can feel them, but they remain intangible. Nevertheless, they are important to how we perceive the built space of architecture and the city. Footnote number 23 on page 102 indicates that there are pioneers of this mode of perception. They are commonly known as "flaneurs": "Hassenpflug (2006) points out that the aura and what is considered auratic comprise phenomena that can trigger an emotional response. In this manner, they can also serve as basis for creating the atmospheric character of a space – and how to recognize it. The capacity for recognizing auratic phenomena is, in return, a core characteristic of urban actors known a...