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NXO25 – Origins of Fragment King

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While predating the founding of the Nexialist Organization, Fragment King represents its concept as a transdisciplinary platform connecting architecture, music, and visual design through shared creative methods and theoretical inquiry.  Fragment King is the musical persona of Mark Kammerbauer — a synthesis of human and mechanical sound, lyrical defiance, and conceptual critique developed through decades of evolving production and performance.   Fragment King is a fictitious persona created by Mark Kammerbauer for music production and live performance. FK’s work can be understood through three interwoven aspects: roots, methods, and aims. The roots trace back to the 1980s, influenced by early hip-hop, metal, and industrial pioneers such as Public Enemy, Big Black, and Godflesh. Their hybrid sound — a fusion of electronic and conventional instruments — reflected both the political dimension of noise and the cultural anxiety surrounding technology’s dehumanizing...

NXO25 – The Xenakis Emulator

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While it predates the founding of the Nexialist Organization, the Xenakis Emulator encapsulates its core intention as a transdisciplinary platform connecting architecture, music, and visual design through shared creative methods and theoretical inquiry.  An audiovisual homage to architect–composer Iannis Xenakis, the Xenakis Emulator recreated the structural logic of his composition Metastaseis and Le Corbusier’s monastery facade La Tourette through synchronized digital sound and animation. The Xenakis Emulator is a digital reinterpretation of these two key works. The project transformed the mathematical and musical relationships underlying both works into a synchronized audiovisual experience. In the 1950s, Xenakis collaborated with Le Corbusier on La Tourette, developing the rhythmic spacing of the vertical facade elements. These intervals mirrored the glissandi patterns of Metastaseis, composed at the same time. The Nexialist project translated this relationsh...

NXO25 – 25th Anniversary of the Nexialist Organization

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Before the Nexialist Agency, there was the Nexialist Organization, a platform for my media projects. It all began 25 years ago ... The Nexialist Organization was conceived as a transdisciplinary platform connecting architecture, music, and visual design through shared creative methods and theoretical inquiry.    Astronaut logo created by Liis Roden Nexialist was founded to establish a platform for creative enterprises located between tangible architecture and audible music, with visual text as the binding element. Hence our motto: sound as architecture, architecture as text, text as design, design as sound. The nexus between these disciplines also inspired the tri-head — the un-copyrightable emblem of the Nexialist Organization. Rooted in methodologies derived from architectural and media theory, Nexialist applies these principles to projects spanning audio and visual production, design, text, action, and live performance.  The platform Nexialist.com was crea...

Habitatarchitektur (Achtung, Science Fiction!)

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Aus aktuellem Anlass – nämlich der Veröffentlichung meiner Risszeichnung des NEXUS in Perry Rhodan-Band 3351 – und meiner damit verbundenen Ernennung zum "Habitatarchitekten" durch die Redaktion enthält dieser Post meinen Artikel über Habitatarchitekturen in der Science Fiction. Erschienen ist "Ein Vordach vor dem Höhleneingang. Über die Beziehung zwischen Habitat und Architektur in der Science-Fiction" in den Andromeda Nachrichten mit der Nummer 281, herausgegeben vom Science Fiction Club Deutschland. Der Artikel beginnt so:  "Habitate im All, insbesondere künstliche Lebenswelten in ausgehöhlten Asteroiden sind bekannte Schauplätze der Science-Fiction. Doch nicht nur. Die Wissenschaft befasst sich auch mit ihnen. So kommt ein aktueller Artikel zum Schluss, dass Asteroiden mit einem Umfang von wenigen hundert Metern unter Umständen zu Habitaten aus- bzw. umgebaut werden können. Dabei stellt sich die Frage, wie bei diesen Konstruktionen das Verhältnis von Umwelt...

Rezensionen zu Bavarität 3/3

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Rezension zu Bavarität (Detlev Kurth, Raumforschung und Raumordnung 03/25) Das Buch „Bavarität“ von Mark Kammerbauer beschäftigt sich mit der vielschichtigen Baukultur in Bayern und wie sie auf multiple Krisen reagiert, historisch und in der Gegenwart. Der Autor verknüpft dafür Ansätze aus Architektur, Städtebau und Stadtplanung in einem sozioökonomischen und kulturellen Kontext. Besonders hervorgehoben wird dabei der partizipative Ansatz, aber auch die Frage, wie Baukultur im öffentlichen Raum gesehen und verstanden, aber auch imaginiert werden kann. Es handelt sich um eine Sammlung von teils sehr unterschiedlichen Aufsätzen, die der Autor zu Themen der Baukultur verfasst hat. Baukultur in Bayern steht in einem steten Spannungsfeld aus Urbanität und Ruralität, aus Bodenständigkeit und Internationalität. Im Kontext des ländlich-städtischen Kontinuums, in dem Tradition und Moderne interagieren, schlägt der Autor den Begriff „Bavarität“ für diese soziokulturelle Leistung vor. Sehr deutli...

Rezension zu Bavarität 2/3

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Mit bayerischer Baukultur aus der Krise? (Manuel Kögelmaier, DAB 07/24) Der gut 130 Seiten umfassende Band konstatiert zahlreiche, die Gegenwart prägende Krisen, auf die er Antworten aus Architektur und Baukultur innerhalb des Freistaats Bayern zu geben sucht. Dabei orientiert sich Kammerbauer an einem breiten, um soziale Fragen erweiterten Raumbegriff, der die Deutung der Krisen als räumliche Phänomene zulässt. Angelegt ist das Buch als aktualisierte und erweiterte Sammlung bereits veröffentlichter Texte. So entsteht ein Querschnitt durch das essayistische Schaffen des Autors in den letzten sechs Jahren. Daher finden sich darin hochaktuelle Themen wie jenes des Hochwasserschutzes, aber auch solche, denen man ihr Alter ein wenig anmerkt. Im Ergebnis gliedert sich die Neuzusammenstellung in Abschnitte zu „Raum als Text“, „Raum als Krise“, „Raum für Baukultur“, „Raum zum Wohnen“ und den abschließenden „Raum für Visionen“. Als übergreifender Leitgedanke fungiert der Begriff der „Bavarität...

Rezension zu Bavarität 1/3

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Empfehlungen (Meike Weber, meike-weber.de, 09/24) Das aktuelle Buch des Architekturforschers und Urbanisten Mark Kammerbauer, erschienen im Verlag Springer Spektrum, befasst sich mit der Architektur, dem Städtebau und der Stadtplanung im Freistaat Bayern aus interdisziplinärer, urbanistischer Sicht. Damit verbundene baukulturelle Partizipation kann zur Bewältigung von Krisen beitragen, wenn sowohl Akteure der Planung und Gestaltung als auch der Nutzung berücksichtigt werden. Ziel des Buches ist, den gebauten Raum Bayerns zu lesen und zu verstehen, ihn einer Kritik zu unterziehen, dabei die Erfolge nicht auszublenden, um Lösungen zu präsentieren und um schliesslich Raum für die Reflexion und das Imaginieren zu bauen. Wenn Menschen die gebaute Umwelt lesen und verstehen, dann informiert das auch ihr Handeln, insbesondere, wenn sie partizipativ an Planung und Gestaltungsprozessen für die Errichtung des gebauten Raums beteiligt sind. Um diese Phänomene ihrem Kontext entsprechend zu fassen ...